Happy New Year – Los(lassen), Los(geht`s)

Viel zu lange habe ich mich nicht mehr dem Schreiben gewidmet. Abgelenkt durch die große Flut an Informationen und dem ständigen Drang mich mit zu teilen. So eine grausame, virtuelle Falle. Dem zu entkommen, scheint gar nicht so einfach. Ich versuchte gerade meinen Youtube Kanal still zulegen. Es erschien immer wieder „Error“. Seltsam. Auch meinen Facebook Account möchte ich zukünftig ruhen lassen. Ich bin gespannt, ob dies gelingen wird. Wir sind so unfassbar vernetzt, das man meinen könnte, das wir in einem sozialen Süppchen schwappern. Doch für mich fühlt es sich eher wie ein Exot im dichten Dschungel an. Wirklich verbunden sind wir nicht. Wir saugen die Informationen der Anderen auf und meistens landen sie unverdaut wieder im Nirvana. Es ist nichts konstant fühlbares. Doch wie könnte man es schaffen, verbunden zu sein? Ich stelle mich dieses Jahr meiner Vision. Dem Ying und Yang. Ich glaube, das man erst einmal mit sich selbst so richtig in Kontakt kommen muss, ehe man Verbindungen im Außen erwarten kann. Starten werden wir nächste Woche mit einem Kurztrip in den Harz. Dies klingt eventuell unspektakulär, aber bisher plante ich Reisen längerfristig. Mich 1 Woche zuvor für eine Reise zu entscheiden, ist neu für mich. Und auch darum soll es in diesem Jahr gehen. Die Komfortzone verlassen und Neues ausprobieren. Nur so hat man die Möglichkeit zu wachsen und zu entdecken. Es ist so herrlich bequem und sicher, tagaus-tagein den selben Rhythmus zu atmen. Es war auch für mich sehr wollig angenehm. Aber ich spüre mehr und mehr eine aufbrausende Unruhe in mir, fast schon eine Unzufriedenheit. Ich spüre, das sich etwas ändern soll. Und so kann und darf es LOSGEHEN. Jetzt!!!

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4 Gedanken zu “Happy New Year – Los(lassen), Los(geht`s)

  1. Kerstin schreibt:

    Ja, Holla die Waldfee;-)) Da bist Du ja wieder … und dann gleich in den Harz!! Ja geht denn „die Schul‘ grad nicht wieder „o“ ? 😉 DAS sollte „Dialekt“ sein, LG, Kerstin. Ich muß jetzt noch die Schneeschaufel wieder reinräumen, sonst stehen morgen in der Früh 2 dort draußen ;-).

    Ich sollte mir ein T-Shirt (Stoff-Beutel oder 1 Auto-Aufkleber) drucken lassen mit der Aufschrift: „Bitte langsam & deutlich sprechen & Blickkontakt halten, denn ich habe kein Smartphone, bin nicht bei „fb“, nicht bei „Insta“ etc. Habe ein 17 Jahre altes Funk-Telefon, was noch „funk-tioniert“. Habe mir grad vorhin im „Elektrofachgeschäft“ tatsächlich Mobilfunk-Telefone angeschaut. Die gibts‘ wirklich, ohne Internetfunktion, glaube ich sogar. Die 3 Weisen aus dem Morgendland, also die (morgigen) Hlg.3 Könige waren damals ja auch wohl nur den Sternen gefolgt.

    Wie ist das für die Verkäuferin, wenn die Kunden beim Bezahlen an der Supermarktkasse nebenher das Telefon „im“ Ohr haben und grad mit jemand anderem 1 Telefonat führen? Ich möchte („irgendwie“) nicht, daß mich jemand in so 1 Situation anruft.

    Als ich Silvester aus dem Kino kam („Der Junge muß an die Frische Luft“), da hatte ich 1 Anruf auf dem AB von einer „Uralt-Kollegin, also aus einem vor-vorherigen Job von vor 4-5 Jahren; ca. 40 km entfernt. Was für eine Freude! Dieser Tage haben wir dann „ordentlich telefoniert“: Es war eine Art „telefonischer Krankenbesuch“, da sie daheim im Bett lag und wir haben „geratscht“, wie man sagt, so als ob keine 4-5 Jahre dazwischengelegen wären. Wie wunderbar. Sie hat tatsächlich vorgeschlagen, daß wir uns doch Briefe schreiben könnten. Und – logo – Wiedersehen natürlich auch mal … That’s it
    Sich „hinhocken“ und sich auf ein paar handgeschriebene Zeilen konzentrieren, Oha!
    Also dann – auf das neue „kommunikative“ Jahr // LG,K

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  2. Flyingsoul schreibt:

    Ach liebe Kerstin, du bist eine der seltenen,wunderbaren Ausnahmen, die nicht so extrem im virtuellen Netzt verfangen sind. Ich versuche mich nun etwas zu entwirren und will sehen, was es mit mir macht. Dieser Blog soll als einzigster bleiben. Als einzigste Virtuelle Verbindung sozusagen. Hast DZ den Schnee weggeschippt? Ich möchte sehr gerne noch im Schnee tollen. Mal sehen, letztes Jahr hatten wir 1 Tag das Glück. Sei lieb gegrüßt

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  3. Kerstin schreibt:

    Hallöchen! „Neue Woche, neues Glück“! Ich hoffe, Du bist – Ihr seid „harzmäßig“ gut durchgekommen – ich meine „schneetechnisch“ gesehen? Ich habe wieder mal wunderhübsche Woll-Filz-Unterarm-Stulpen geschenkt bekommen. Jedoch – von dem tagtäglichen Schneeschieben haben meine Unterarme schon ziemlich zugelegt. Ich wünsch Euch einen schönen „Restjanuar“, Herzlich Kerstin.

    PS. Ich habe ein („Winter-„?)Gedicht entdeckt:

    „Hab Geduld, flüstert das Land, ich schlafe.
    Finde Frieden, flüstert er Himmel, ich bin da.
    Liebe mich, flüstert die Hoffnung, ich lebe.
    Ich werde wieder kommen, flüstert das Licht“.
    (Cornelia Elke Schray)

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