Rastlos

Klappernd müde                                            ziehen meine                                                 Glieder                                                             mich immer wieder                                     tief in meine Couch                                                           hinein,                                         doch wie kann das sein.                              Mein Geist tobt                                                unermüdlich                                                                     weiter

streift ab                                                    die in Nacht gehüllten Kleider.                   Die Vereinigung Beider

will mir einfach nicht                                                             gelingen

und so gleitet auf großen

Schwingen

mein Kopf des Nachts hinfort,                            während mein stummer

Körper, verweilt

an diesem watteweichem Ort.

 

 

 

 

 

2 Gedanken zu “Rastlos

  1. Kalay schreibt:

    Alles Gute, liebe Chrissy & Co. – nachträglich zum 8.März. Dein Gedicht oder Text ist schön, bzw. ich finde es „passend“! Denn seit Tagen „stürmt es und stürmt es“ hier orkanartig. Die Windböen schlagen in die Häuserecke, wo meine Wohnung ist, so daß die große breite Glas-Fenster-Balkon-Front ewig vor sich hin „wogt“ & schwingt & scheppert. Dieses moderne Fenster-Segment ist irgendwie („wie Lego“) nur so „hineingepaßt“. Egal. Ist nicht weiter „schlimm“. Nur Frühmorgens im (ferienbedingten) Halb-Dämmer-Schlaf, wenn ich noch nicht gleich aufstehen muß, dann rüttelt der Sturm so an meinem (träumenden) „Gemüte“ (…) und es scheppert & wankt & klappert & knackt diese Fensterfront so vor sich hin: “ (…) Auf großen Schwingen (…) klappernd müde (…)“, wenn ich mal zitieren darf.

    Gestern war ich auf einer „richtigen“ 😉 Frauentags-Feier! So mit „Häppchen“ & Sekt & Blume! Mit Live-Musik, Lesungen, Texten, biografischen Auszügen, Zitaten & Gedichten, Video- u. Interview-Einspielungen, Filmsequenzen etc. von & über (weltweite) Frauen (-Power)! Am Eingang gab es für jede Frau ein Glas Sekt & am Ausgang hernach für jede Dame eine Blume. Zwar nahm ich beides nicht, weil ich (a) mit dem Auto dort war & ohnehin so ziemlich (wenn es irgend geht) auf Alkohol verzichte und (b) die Blume deshalb nicht, weil ich leider – in der Pause schon – eher gehen mußte.
    ABER es war dennoch ein wirklich ganz schöner („internationaler“) Abend – weit draußen auf dem Lande: „www Unser Theater Schwabhausen Punkt de.“: Eine „Hommage“ an kämpferische, aufrüttelnde, „gescheite“ ;-)) Frauen, (u.a. bzw. v.a., soweit ich dabei war) aus Süd-, Mittel- u. Lateinamerika, die sich u.a. z.T. quasi „sinnbildlich“ an Ihren (und „unseren“) Ur-WALD anketten, um ihn vor Abholzung zu retten.

    In diesem Sinne – herzliche Grüße, K.

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  2. K. schreibt:

    Halli-Hallo-Hallöchen, wollte nur mal sagen, daß ich grad wieder einen Chor aufgetan habe, wo ich mitsinge & wo es Anfang Julei 2 Aufführungen geben wird, Juhuh. Wir proben „DIE“ wunderbare „Carmina Burana“ von Carl Orff („aufbereitet“)!

    Ein wunderbares Musikstück – wie gemacht für Frühjahr & Sommer, was mich „f-a-s-t“ mit dem Frühling versöhnen könnte, meiner „schwierigsten“ Jahreszeit 😉 Ich lernte „sie“ einst im Studenten-WH in Rostock kennen: Eine Zimmernachbarin hörte sie dort manchmal. Dann erlebte ich sie noch mal Open Air „getanzt“ mit der (damaligen) Neustrelitzer „Tanz-Kompanie“. Ich habe dann auch eine „Tonaufnahme“ in Form einer (guten alten) „Musik-Tonband-Kassette;-)
    Und jetzt „endlich-endlich“ (-; vllt. in der Mitte meines Lebens;-) „darf“ ich sie auch mal mitsingen. Sie wird ja in unserer Stadt eigentlich öfters mal aufgeführt, nur da gibt es eine Art Monopol. D.h. der (lokale) Chefdirigent kauft dafür fast immer eine tschechischen (Profi-)Chor ein & die singende (einheimische) Bevölkerung darf dann Eintritt zahlen 😉 Jetzt bin ich so froh, daß ich endlich mal selbst mitsingen darf: „Oh Fortuna! Velut Luna!“. Schöne alte mittelalterliche Sprache: „Chramer, gip die Varve mir, die min Wengel röte; damit ich die jungen Man(n) dank der minnen liebe noete. // Wo(h)l Dir, We(r)lt, daz Du bist (al)so freudenr(e)iche! Ich wil(l) Dir S(e)in undertan, durch Din Liebe immer sicherliche.“ „Gloriantur et letantur; in melle Dulcedinis“. Ich muß das mal noch übersetzen. //

    Außerdem überlege ich, ob ich mir auf dem Balkon eine „Wurmkiste“ aufstellen will / soll. Da kann man seinen eigenen Bio-Müll-Kompost von (speziellen bzw. „dazugehörigen“) Würmern „verwurmen“ lassen & „erntet“ dann (vom „Wurmkollektiv“) (s)eigene Mutter-Erde bzw. „Humus“.

    Die Schüler auf Ihren Schulwegen sind dieser Tage kaum vorangekommen, weil sie unterwegs so viele Regenwürmer vom Asphalt retten mußten

    In diesem Sinne – soweit hier für Heute; Näheres per Mail. Herzlich K.

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