Die Erde retten?

Mittlerweile hat es jeden erreicht. Fridays for future, Greta und der ganze “ Wir retten die Welt“ Wahnsinn.

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich liebe unseren Planeten, ich liebe die Natur, ich liebe die Artenvielfalt der Tiere, ich bin dankbar hier leben zu dürfen.

Dennoch glaube ich, dass die Ursache der vielfältigen Probleme nicht im Außen zu suchen sind.

Wir können natürlich versuchen, ab jetzt alle Annehmlichkeiten zurück zu schrauben. Dies würde bedeuten, alle Handys, alle elektrischen Geräte soweit wie möglich nicht mehr zu nutzen, Auto stehen lassen und auf das Fahrrad umsteigen, diese großen Kreuzfahrtschiffe komplett abschaffen und so weiter und so fort. Aber dann hätten wir nur die Symptome beseitigt und nicht die Ursachen.

In der Gewaltfreien Kommunikation würde man jetzt sagen: oh, da spricht aber der Wolf in ihr.

Doch ich kann es leider nicht watteweicher ausdrücken.

Wir sind kleine verwöhnte über bepuderte, Egoverwöhnende Möchtegern-Weltverbesserer.

Kann man tatsächlich die Welt verbessern, indem man sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schiebt?

Ich erlebe eine geteilte Welt. Auf der einen Seite sind jene Menschen, die gut sein wollen und auch Gutes bewirken wollen. Auf der anderen Seite sind jene, die davon genervt sind und ihre Wahrheit wehe ment verteidigen. Beide haben Recht und Unrecht zugleich.

Da gibt es Rechts und Links, Homo und Hetro, Rot-Grün-Schwarz, Dick und Dünn, Ost und West, Arm und Reich …

Unsere ART teilt sich in so viele UNTERARTEN, das es schon ABARTIG ist, wie wir miteinander umgehen.

Wir sind bunt vielfältig und einzigartig. Aber wir haben nichts besseres zu tun, als uns gegenseitig anzugreifen. Sei es nun körperlich oder verbal. immer ist der nackte Finger auf jemanden gerichtet. Aber zeigst du mit einem Finger auf Jemanden, zeigen immer drei Finger auf dich selbst zurück !!!

Bedenke bitte, dass deine Gedanken und daraus resultierenden Taten, nicht nur ihre Wirkungen auf andere haben werden, sondern auch immer eine Wirkung auf dich haben wird.

Solange dein innerer Modus auf Kampf eingestellt ist, wird Liebe fehlen. Solange Liebe fehlt, wirst du weder die Erde, noch die Menschheit und schon gar nicht DICH retten können.

Statt hinauszurufen: “ Rettet die Erde“, würde ich hinausrufen:

“ Rettet die MenSchlichkeit!“

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2 Gedanken zu “Die Erde retten?

  1. Kalay schreibt:

    Hallo & Hallöchen – Ihr Lieben –
    ja genau, dieser Liedtext „Nur mal kurz die Welt retten“, der macht mir auch manchmal zu schaffen
    Vorsicht, sorry lange xxl-Rede 😉 gern Löschen, falls zu viel Gedöns, ja 😉
    Grad vorhin hörte ich eine („passende“) Radio-Sendung:
    Ich weiß gar nicht, ob ich hier dazu „Werbung“ machen „darf-soll-will“. Das Thema dieser einen Radio-Stunde war:
    => „Führen wir unsere Debatten zu emotional?“.
    Es war eine („aktive“) Anruf-Sendung mit Hörer-Beteiligung. Man kann diese Sendung später als Podcast bei dem Sender nachhören). (Vielleicht tippe ich den „Link“ dann später noch hier rein)
    Es wurde u.a. 1 Buch erwähnt:
    => „Die aufgeregte Gesellschaft“.
    Ich kenne das Buch auch noch nicht. Hab nur gesehen, daß man auf der Homepage des Verlages fast 40 (bzw. 30) Seiten (online) reinlesen kann/könnte.
    Es ging es darum, wie wir Menschen Emotionen & Fakten besser „in“ Kommunikation bringen könnten.
    (A)
    Zum Beispiel das fand ich für mich „annehmbar“:
    Eltern achten (beim Kind) auf „gesundes / sauberes“ Essen, auf unterstützende Kontakte & „gute“ Begegnungen. Nahrung & Umgangsformen sollten „wertvoll, nahrhaft, gehaltvoll“ sein, i.w.S. „nährstoffreich“. Als Erwachsene achten wir selbst darauf: Wird mein Organismus (durch die Nahrung rsp. durch die Beziehung) „bestärkt“ (oder ggf. auch mal ent-giftet / ent-lastet) – jedenfalls nicht noch mehr belastet.
    Unsere Zeit ist schneller geworden & viel angefüllter mit Informationen. Also müssen wir auch bei „Informationen & Medien“ auf unsere Gesundheit achten (Lebensmittelhygiene; Trinkwasserhygiene), entscheiden, sortieren: Ist das jetzt nahrhaft? Was tut mir gut „bei“ Medien? Muß ich „alles“ („auf-/essen“) lesen? Hilft es mir? Bringt es mich („nachhaltig“) weiter? Nützt mir diese Botschaft/Nachricht? Stärkt mich diese Information?
    => Dazu das Stichwort gefiel mir:
    => „Medien-Hygiene“
    (B)
    Ich wünsche mir
    => mehr lebensnahe & regionale & positive Nachrichten in den Medien:
    Welches Radio berichtet über den „erfolgreichen“ (Arbeits-)Tag eines „normalen“ Menschen? Warum wird (gefühlt immer nur) über politisch tätige Menschen berichtet? Wie hat der Rentner & Kleingärtner seinen Tag verbracht? Welche (wichtigen) Entscheidungen hat die Krankenschwester, Hausfrau & Mutter heute treffen müssen? Welche (spannenden) Konflikte hat ein Kind heut gelöst? Welche (besonderen) Kompromisse mußten im örtlichen Freizeitclub ausgehandelt werden? Welche Verhandlungen konnten im regionalen Interessen Verein geführt werden? Wurden heute in irgendeinem freiwilligen Ehrenamt neue Beschlüsse gefaßt?
    So vieles, was zu wenig gemeinsam wertschätzend mit-/geteilt (veröffentlicht) wird;
    jeder „bröselt“ an seinem (Arbeits-)Platz so vor sich hin
    (C)
    Ein Radio-Anrufer nannte ein hilfreiches Zitat:
    => „Ich könnte mich jetzt darüber aufregen, aber ich bin nicht dazu verpflichtet.“
    (D)
    Ein weiteres Bild half mir:
    => „Blase“, „Kapsel“ oder „Isolation“.
    Das klingt dramatisch; aber wir sitzen derzeit nicht (wirklich gemeinsam) „im Kreis“, nicht ums (traditionelle) Lagerfeuer; es gibt keine „Redezeit-Begrenzung“ & keinen „Rede-Stab“ – keine „herkömmliche“ direkte soziale „Regulation“ („Kontrolle“) in der Interaktion – in der „Medien-Gesellschaft“.
    Ich denke, es macht etwas mit einem Menschen, wenn er zu anderen real im Raum (im Kreis) spricht & nicht unterbrochen wird. Wenn er sich des Zuhörens (real Anwesender) bewußt ist, die auch sinnlich wahrnehmbar sind, die der Sprecher sehen („haptisch“, energetisch spüren) kann.
    Es macht einen Unterschied, während ich „rede“, wenn ich spüre: Oh, Hoppla, der andere ist jetzt ganz präsent „bei“ mir, wenn/während ich mich mit-teile:
    => „Geteiltes Leid ist halbes Leid“
    Es macht etwas mit Menschen, wenn sie (eine gewisse Zeit lang) „nur“ zu-hören „müssen, ohne („sofort“) etwas dazu zu kommentieren.
    (E)
    Nähe & Distanz
    Früher haben wir es schon lange gehört: Der Eisbär stirbt, wenn/weil das Eis schmilzt.
    Nun ja, der Bär war weit weg. Der hat auch nicht selbst geredet, uns nicht in die Augen geschaut.
    Heute sagen dasselbe aber „Schulkinder von nebenan“: Wir hören sie auf dem Marktplatz. Wir sehen sie vor uns die Straße langlaufen & wir können uns dabei in die Augen schauen.
    Das derzeitige (online) „Lagerfeuer“ ist entgrenzt.
    Es sind sehr-sehr viel-viel mehr (unbekannte) Teilnehmer. Es ist nicht mehr nur dieser eine „regionale Dorf-Clan“ oder „Stamm“. Und es sind viel-viel mehr (selbsternannte“) Teilnehmer, die da meinen sofort re-agieren („reden“) zu müssen; nicht, weil sie „an der Reihe sind – sondern weil sie alle einen Sende-Knopf an dem Gerät habe.
    Und alle „reden“ gleichzeitig, drücken gleichzeitig ihre „Knöpfe“ und sie bekommen dadurch keinen „wirklichen“ „Kontakt“. UND jeder ist allein: Jeder hockt in seinem Auto, an seinem TV, PC, Handy und ist nicht wirklich „in Beziehung“ mit dem Gegenüber
    (F)
    => „Impuls-Käufe“ wurden genannt:
    Konsum-Produkte (materielle Besitztümer), die mir „verkauft“ werden (sollen), und die mit (beworbenen) Emotionen verbunden sind: Wenn ich „das“ „habe“, dann „fühle“ ich mich so und so.
    Deshalb „sollte / muß“ ich diesen Gegenstand („Symbol“) besitzen, WEIL – dann (damit / danach/ dadurch) fühle ich mich („immer“) so … gut, sicher, stark, souverän, geachtet, geschützt?
    Umkehrschluß:
    D.h., wenn ich diesen Gegenstand nicht habe / besitze, dann fehlt mir das Gefühl? Ohne dem fühle ich mich nicht sicher? nicht souverän? nicht geachtet, ungeschützt? Dann spüre ich meine Un-Sicherheit?
    Puh! Und die schnellen Medien „stoßen“ all diese Emotionen so oft „an“.
    Das alles ist natürlich wirklich Schwerstarbeit für uns Menschenseelen, das alles auch immer noch zu „klären“, zu sortieren, zu regulieren. Das Leben, der Alltag ist voll & viel, schnell & kompliziert; viel zu viel schon – um noch ein „perfektes“ Menschenkind auf Erden zu werden?
    Sorry, lange Rede;
    Danke für’s teilen.
    Wohl doch gut, daß ich (immer noch ohne Smartphone,) immer noch keinen „account“ bei den sozialen Netzwerken hab, sonst würd‘ (-; AUCH 😉 ich – wohl viel zu viel „posten“, „die Leute“ zutexten“.
    Früher hab ich Briefe geschrieben 😉
    Brieffreundschaften gepflegt 😉
    Macht’s gut.
    Hier regnets
    Habe viel Apfelkompott von herumliegendem Fallobst eingekocht & im „neuen“ Wohnblock 1 (neue) Nachbarin kennengelernt, die Krikaturen zeichnet;-)
    LG
    Kalay
    PS.
    Bitte einfach gern (diesen XXL „post“) löschen, falls er viel zu lang ist & zu viel „Gedöns“ enthält usw., ja, bitte, wirklich, ehrlich.

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    • Flyingsoul schreibt:

      Oh du Liebe, wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht mehr gehört geschrieben gelesen. Umso mehr freue mich deine Zeilen und ich werde sie ganz gewiss nicht löschen. Ich bin glücklich über Deine Zeilen weil sie mir zeigen dass du dir tatsächlich Zeit genommen hast und nicht nur darüber gehuscht bist. Hab tausend Dank dafür 😘. Zur Zeit ist es sehr wirr in meinen Kopf. Immer wieder kommen die Bilder des schrecklichen Vorfall in meiner Heimatstadt Halle hoch. Fragen wie: hätte man dies verhindern können? War er als Kind schon so verloren dass er als Erwachsener nur so handeln konnte? Was ist schief gelaufen in seiner Biografie dass er so Gewissens und emotionslos handeln konnte? Heute war ich mit meiner Mama an einem der Tatorte und wir haben zwei Kerzen aufgestellt. Für einen kurzen Moment bleibt dort dein Herz stehen und du musst augenblicklich weinen . Ich glaube die Nähe macht das so unbegreiflich. Und ja weil du ja schreibst dass es heilsamer wäre wenn die Medien schöne Geschichten einfach mal bringen würden oder alltägliche aufmunternde aufbauende. Oh ja! Ohne es wegwischen zu wollen oder zu vergessen aber ich spüre auch im Moment dass ich dringend etwas heilsames brauche. Am Donnerstag fahren wir zur Kur auf Insel Rügen. Heilung. Ich freue mich unendlich. Ich hoffe sehr dass wir uns auch recht bald mal wieder über E-Mail hören ich freue mich immer auf deine Zeilen sei ganz lieb gegrüßt und mit Sonnenstrahlen geküsst. Chrissy

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