Die Berufsethik

Einst schworen die Ärzte und Ärztinnen auf den Hippokratischen Eid – da dieser mittlerweile oder schon lange veraltet ist, gibt es das Genfer Gelöbnis . Die Ethische Richtlinie sozusagen. Was ich heute erleben musste, war alles andere als Ethisch und Wertschätzend. Aber beginnen wir von Vorne.

Mich selbst ( und viele andere Menschen zur Zeit), hat ein hartnäckiger Virus erwischt. Nichts, was mein Leben bedroht, aber zumindest erst einmal zur Ruhe bittet. Gestern Abend dann der Anruf meiner Mama. Bei Ihr sieht es schon anders aus. Sie ist um einiges Älter, mit einigen Vorerkrankungen in ihrem Lebensrucksack. Fieber, Schüttelfrost , Kraftlosigkeit … Was konnte ich tun? Zumindest nicht lange Überlegen. Ich packte meine kleine Tasche und fuhr zu ihr. Tee, Defuser, Heilsalbe und eine beruhigende Umarmung gaben ihr fürs Erste Sicherheit zurück. Im Nacken sassen all die lauten Stimmen; Das kannst du doch nicht tun. Unverantwortlich. Du bist doch selbst krank … blubb blubb. Dies sind keine Hirngespinnst-Stimmen, so und ähnlich drangen sie schon an mein Ohr. Atmen. Wenn du nicht selbst so eine Verantwortung zu tragen hast, dann sei bitte still. Du hast dann kein Recht zu urteilen.

Am nächsten Morgen sind wir dann zu ihrer Ärztin gefahren. Sie hatte Urlaub. Atmen. Vertretungsärztin. Und dort konnte ich erleben, wie die Machtstellung eines Berufes benutzt wurde. Die Ärztin fragte nach unseren Impfstatus ( Hat sie überhaupt ein Recht dazu?).Ich sagte ihr, das ich nicht geimpft bin. Ihre Mimik sprach Romane. *Aber ihre Mutter ist ja sicherlich Doppelt geimpft?* Nein, meine Mutti ist auch nicht geimpft. Ärztin; *Ach du Scheisse* Tatsächlich, die Ärztin sagte klar und deutlich: Ach du Scheisse. Ab da, wurde es einfach nur noch unerträglich. Sie wollte wissen ( ausdrücklich von meiner Mutti und nicht von mir), warum sie sich nicht Impfen lässt). Meine Mutti sass nur hilflos da, verstand nichts, aufgrund ihrer Schwerhörigkeit und schaute mich verzweifelt an. Ich hatte grosse Mühe meine Contenance zu bewahren. Ich fragte die Ärztin, wozu sie dies wissen wolle. Da holte sie aus. Ein monologartiger Lehrvortrag von Babys auf Intensivstationen und der Eindringliche Impuls diese grossartige Mailab sich anzuschauen. Da könnte man noch etwas lernen. Atmen. Ich habe Mailab mir mehrmals zuvor schon angeschaut und finde keine fundierte Grundlage ihrer Aussagen. Es schmerzt mich eher, mir so einen Kanal anzuschauen. Aber jeder darf selbst Denken und entscheiden. Zurück zu dieser Ärztin. Anstatt meine Mutti zu versorgen, ihre Symptome abzuklären und sie als Mensch wahrzunehmen und zu achten, wurden wir ab Punkt Status NICHT GEIMPFT, wie unmündige, unverantwortliche Kleinstkinder behandelt. Zwischendurch war immer wieder Hektik, die Schwester war im TUN mit Impfen und betrat den Behandlungsraum mit den Worten: *Wieder ein Impfling weg*. Ich fühlte mich wie in einem Schlecht inszenierten Film. Meine Mutti wollte nur weg. Die Ärztin schaffte es noch, wenigstens mal die Lungen abzuhören. Sie waren frei. Ihre Diagnose. Vielleicht Astma – sie wollte meiner Mutti noch Astmaspray verabreichen ( zum Glück hatten wir den Medikamentenzettel nicht mit). Aber es könnte auch eine Herzinssuffizienz sein. Ach, echt? Wir bekamen zum Abschied 2 Überweisungen zum Herz und Lungenspezialisten mit, ein Rezept und 2 Din A4 Seiten ihrer mysteriösen Befundaufnahme. Fast 2h für nichts. Zum Glück gibt es eine grossartige Apotheke in meiner Heimatstadt. Die Menschen dort sind darauf bedacht natürliche Mittel anzubieten. Die Apothekerin klärte uns auf, das auf dem Rezept 2 gleiche (chemische) Wirkstoffe stehen. Dies untermalte nochmals die *Professionalität* der Ärztin. Wir lehnten dankend ab und nahmen stattdessen pflanzliche Heilmittel. Wieder zu Hause gab es ein wärmendes Dampfbad und ganz viel Liebe. Liebe nährt und trägt zur Gesundung bei.

Ich bin wieder bei mir zu Hause und innerlich etwas Erschöpft. Die Erfahrung heute hat mich so tief erschüttert. Wenn du selbst geimpft bist, kannst du dich eventuell nicht hineinfühlen. Es ist eine massive Übergriffigkeit auf mittlerweile allen Ebenen. Meine Entscheidung als Mensch wird nicht respektiert, sie wird untergraben und mir wird jegliches SELBSTDENKEN SELBSTFÜHLEN SELBSTENTSCHEIDEN abgesprochen. Stattdessen werden mir vermeintliche Götter Göttinnen vor die Nase gesetzt, die genau wissen wollen was Richtig ist und was gut für mich ist. Beim genaueren Betrachten erkenne ich allerdings, das dies Menschen sind, die sich weit weit weit von der Menschlichkeit und dem eigenen Körpergefühl entfernt haben.

Nicht nur Ärzte und Ärztinnen sollten einen Ethischen Eid unterzeichnen. Wir Menschen sollten dies Alle tun – zumindest tief in uns Selbst. Kein Mensch sollte das Recht haben, über einen anderen Menschen zu urteilen.

Ich werde mich nun zur Ruhe legen und Dinge tun, die mir zur Gesundung helfen. Ich bin Erwachsen und trage die Verantwortung für meine Entscheidungen.

Ich wünsche Euch den Mut und die Kraft an Euch zu glauben. Wir alle tragen ein schier endloses Wissen in uns, wir müssen es nur wieder ausgraben und statt vermeintlich Mächtigen, uns selbst wieder die Macht zusprechen.

In Liebe, C.

2 Gedanken zu “Die Berufsethik

  1. lachmitmaren schreibt:

    Letztlich sind es ja diese Art Mediziner*innen und ihre Art, Medizin zu betreiben, die sich selbst disqualifizieren. Was viele Menschen dazu bringt, wieder auf sich selbst und ihre Selbstheilungskräfte zu vertrauen, statt auf Chemie und Propaganda. Eigentlich doch eine gute Entwicklung … . Gute Besserung dir und deiner Mutti!

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